Motortuning gehört in die Hände von Profis

mechaniker 

Das Aufrüsten des eigenen fahrbaren Untersatzes ist schon seit den 70er-Jahren ein beliebter Volkssport in Deutschland (und auch in vielen anderen Ländern). Doch insbesondere die Deutschen, als Anbeter des Götzen "Automobil", haben an leistungssteigernden Maßnahmen einen Narren gefressen. Und so gibt es neben dem eigentlichen Motortuning eine ganze Reihe an Maßnahmen, die zu Optimierungen verschiedenster Art am eigenen Fahrzeug dienen sollen. Einige davon zielen auf sportliche Leistungssteigerung ab, andere wiederum sind Spielereien.

Zu Letzterem kann man getrost solche Maßnahmen wie Sound Tuning (wer hat die meisten Dezibel?) oder rein optisches Tuning, wie Lackierungen, Tribals oder Schwarzlicht oder ähnliches zählen. Insbesondere bei den optischen Maßnahmen steht eine ausgefallene Gestaltung des Autos im Mittelpunkt, wodurch dieses möglichst einzigartig aussehen soll. Wer die entsprechende Ausrüstung zu Hause hat, kann sich an solchen Maßnahmen auch selbst versuchen.

Anders sieht es jedoch aus, wenn es ans Eingemachte geht. Denn sobald Leistungssteigerungen beabsichtigt sind, kommt man nicht umhin, an der Mechanik und Elektronik des Automobils zu feilen. Wer dort nicht das entsprechende Hintergrundwissen mitbringt und überdies nicht entsprechend ausgerüstet ist, sollte besser die Finger davon lassen. Es bedarf der entsprechenden Fachkenntnisse, um ein Auto einerseits PS stark zu machen, ohne dass es deswegen allzu kurzlebig wird. Denn mehr Leistung bedeutet auch immer mehr Verschleiß. Damit dieser Gegensatz im Rahmen bleibt, sollte man sich also gleich an eine gute Fachwerkstatt richten, ehe man sich selbst an einem Diesel Tuning versucht. Ansonsten kann es schnell passieren, dass Frust den Spaß und Freude am Tuning vergällen. Allein schon wegen einer Garantie, die viele Fachwerkstätten bieten, sollten diese erste Wahl sein, wenn umfangreiche Maßnahmen in Sachen Leistungssteigerung am eigenen Auto erwünscht sind. Ob und inwiefern Garantien gewährt werden, variiert natürlich von Anbieter zu Anbieter und hängt auch nicht selten vom konkreten Einzelfall ab. Bei einem 10 Jahre alten BMW mit weit über 200.000 Kilometern darf man diesbezüglich natürlich nicht viel erwarten.